Passagierschiffe

Schweizer Passagierschiffe auf dem Rhein
Schweizer Gastlichkeit auf Schweizer Schiffen
Bericht von Heiri Hüsler
Die BASILEA
Die Geburtsstunde der «Basilea» schlug 1923 auf der Werft P. Smit Jr. in Rotterdam, wo sie als Seitenrad-Dampfschlepper auf den Namen «Bern» getauft wurde. Bis zur Stilllegung 1955 stand sie im Einsatz auf dem Rhein. Im darauffolgenden Jahr wurde sie auf der Werft Sachsenberg in Köln-Deutz zum Dreischraubenschlepper, kombiniert mit Kabinen für 55 Passagiere und 400 Tonnen Fracht umgebaut. Das Lukendach über dem Frachtraum war gleichzeitig Sonnendeck für die Passagiere und Abstellplatz für die Autos, welche die Passagiere mitnahmen und am Zielort wieder übernehmen konnten.
Die URSULA
Die Saison begann jeweils in der Karwoche mit der Osterreise, die von Basel bis Boppard und zurückführte. Dabei konnte sich das Personal eingewöhnen und die Passagiere waren meisten eingeladene Gäste aus der Tourismusbranche.
Nach der Osterreise blieb die «Ursula» jeweils während der Zeit der Mustermesse als Hotelschiff in Basel und wurde am Blumenrain beim Hotel «Drei Könige» vertäut. Das Schiff war immer total ausgebucht und da die Bar offen war, solange es die Gäste wollten, war sie besonders bei den Muba-Ausstellern beliebt. Die meisten reservierten jeweils gleich wieder für das nächste Jahr.
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Besten Dank Heiri

111 Geschichten
Erinnerungen an das Leben der Besatzungsmitglieder
auf den Passagierschiffen
MS BASILEA und MS URSULA
1957 - 1972
Zusammengetragen und nacherzählt von Heiri Hüsler

FGS URSULA UND FGS BASILEA in Basel festgemacht



