SCHLEPP- SCHUBLEICHTER

SCHLEPP- SCHUBLEICHTER der Schweizer Reederei AG
Schlepp- Schubleichter URSA (07000733) und andere SSL gingen in den Jahren 1962/1964 bei der Schweizerischen Reederei in Betrieb. Sie waren mit einem Schottelantrieb von 170 PS Deutz ausgestattet und konnten dadurch selbstständig in den Häfen fahren. Sie waren 60.20 Meter lang und 9.50 Meter breit und konnte ca. 1000 Tonnen laden. Sie wurden vor ein bestehendes Schleppschiff gesetzt und bildeten in den 60er Jahren einen 'Schleppverband'. Hier ein solcher Schleppverband auf der Nieuwe Maas oberhalb des Waalhafens in Rotterdam. Hinter der Schleppboot SCHWYZ der Schweizer Reederei, der Schleppzug auf dem Weg nach Merode / IJsselmonde.
Foto: Urs Vogelbacher
Text Wim Suijkerbuijk

Als die Zeit der grossen Schlepper zu Ende ging und die Schleppschifffahrt ganz langsam vom Rhein verschwand, baute die Schweizer Reederei AG div. Italiener und etwas später alle Strommer zum Schieben um.
Die ersten Versuche wurden mit dem GMS NOSTRANO gemacht, hier noch ohne das umgebauten Steuerhaus (Leuchtturme).

Jahrezehnte lang schoben die Stromer bis an die Ruhr manchmal zwei Schubleichter und ab der Ruhr ein Schubleichter! Mit den markanten Schubhörner verschaften sich die Roten Schweizer immer wieder Respekt bei den anderen Schiffern!
Die Schubleichter fuhren oft alleine, zum Leidwesen der Backchauffeure, mit Tonnerde nach Essen.











